01 DAS FUNDAMENT

Aus unserer Newsletter-Reihe

 

Jungunternehmer? Einzelkämpfer? Familienbetrieb? Netzwerk?

Egal wie dein Unternehmen aussieht, wie viele Mitarbeiter es beschäftigt, und welche Ziele gesteckt wurden. Ohne eine solide Basis wird es sehr schwer auf dem Markt und gegen die Konkurrenz zu bestehen.

Und so wollen wir - die Krähen von Duncrow - euch - unseren liebsten Kunden - mit wertvollen Tipps und Denkanstößen unterstützen, um gemeinsam das Jahr 2022 erfolgreich zu gestalten.
Das tun wir mit unseren wertvollsten Tipps, nur für euch :)
Lasst uns loslegen!

 

Grundlegendes zum Fundament:

Bei deinem Unternehmen ist es wichtig, dass es sich einheitlich, konstant und klar nach außen präsentiert. Dazu gehört nicht nur ein Logo und ein paar definierte Farben, sondern auch das "Drum Herum". Sei es die Sprache für eure Kommunikation, durch die deine Werte nach außen getragen werden oder eine grundlegende Philosophie und Zielvorgabe welche für alle Mitarbeiter klar und verständlich sein sollte.

"Denn nur wer auf festem Boden steht, kann sein Unternehmen für eine stabile und erfolgreiche Zukunft aufbauen"
- von einer Krähe 2022


In unserem ersten Themenbereich "Das Fundament" gehen wir auf die Pfeiler deines Fundaments ein und beleuchten die Themen: Zielgruppen, Marken und Design, die Positionierung deiner Webseite, Datenschutz & Cookies sowie Markenschutz im Detail.


Auf ein erfolgreiches und gesundes 2022!

 

Wir haben unsere Tipps für "das Fundament" in 4 Bereiche unterteilt, welche du über die folgenden Buttons auch direkt erreichst:

 

A | Corporate Identity B | Corporate Design C | Webseite D | Markenschutz

A | Corporate Identity

Als ersten Punkt erörtern wir gemeinsam mit dir die Grundausrichtung deines Unternehmens (Corporate Identity) sowie deinen Markenauftritt (Corporate Design). Die beiden Punkte (CI & CD) sind das Ausgangsmaterial für all deine Aktivitäten. Daher sollten diese Punkte für dich eindeutig und gründlich durchdacht sein.

Vielleicht kennst du das Gefühl, dass "die Sache" sich noch nicht "so rund" anfühlt wie du es dir vorgestellt hast. Vielleicht bei einem Flyer, welcher zwar schön gestaltet ist aber irgendwie noch nicht so recht ins Firmenbild passt; deine Visitenkarte bei welcher das gewisse "Etwas" noch fehlt. Vielleicht ist es auch dein Internetauftritt, welcher nicht das auf den Punkt bringt, was dein Unternehmen oder dein Produkt ausmacht. Oder auch dass deine Drucksorten (Firmenschild, Firmenfahrzeug, Briefpapier, usw.) farblich alle voneinander abweichen und kein einheitliches Bild entsteht.
All das lässt sich zurückführen auf Lücken in deinem Fundament. Ohne eine grundlegende Definition ist dies unausweichlich, denn auch selbst wird man oft von Trends oder der Präsentation von anderen Unternehmen oder der Konkurrenz beeinflusst. Auch jeder Grafiker oder jede Agentur hat ihren eigenen Stil welche sich in deren Arbeiten widerspiegelt sollten sie keine genauen Vorgaben erhalten.

Damit du für dein Unternehmen einen soliden Wiedererkennungswert aufbauen kannst, der sich wie ein roter Faden durch all deine Aktionen zieht, stellen wir gemeinsam mit dir nun das CI & CD zusammen.

Ready?
Dann lasst uns loslegen, wir starten mit der Corporate Identity.

 

Schritt 01
Zielgruppendefinition

Stell dir die Frage „Wie sieht meine Zielgruppe aus?“ und definiere sie so exakt wie möglich. Die Informationen die du hierbei zusammenträgst, werden wir bei allen folgenden Punkten immer wieder berücksichtigen: für Texte, gezielte Ansprachen, Kampagnen oder Werbeaussendungen.

Mach dir als erstes Gedanken über dein Produkt oder deine Dienstleistung und überlege dir, für welche Zielgruppe diese ausgelegt sind. Danach wird die Zielgruppe mit der Hilfe von demografischen und sozioökonomischen Merkmalen definiert wie Alter, Familienstand, Geschlecht, Bildung, Beruf, Einkommen, Wohnort bzw. Einzugsgebiet, Sprache sowie Unternehmensgröße, Branche und Finanzen bei (B2B Zielgruppen).

Dein Zielgruppen-Fragekatalog:

  • Ist dein Produkt oder deine Dienstleistung auf Endkunden (B2C) oder Firmenkunden (B2B) ausgerichtet?
  • Definiere das Einzugsgebiet für dein Produkt oder deine Dienstleistung; gibt es dabei Einschränkungen wie die Sprache, Transportwege, Lieferketten, gesetzliche Bestimmungen, oder übermächtige Konkurrenz?
  • Welche Sprache wird in diesen Ländern gesprochen, gibt es dort auch kleinteilige Unterschiede? (Beispiel: Deutsch <> Schweizerdeutsch)
  • Bei B2B Kunden: wer ist der optimale Ansprechpartner im Unternehmen (Entwicklung, Verkauf, Einkauf, Geschäftsleitung)?
  • Definiere die relevante Altersgruppe (von/bis) deiner Kontaktpersonen (Endkunde oder Ansprechpartner im Unternehmen)
  • Gibt es eine Tendenz bei der Gendergruppe (spricht dein Produkt oder Dienstleistung mehr Frauen oder Männer oder beide Teile gleichermaßen an?)
  • In welchem Preissegment bewegt sich dein Produkt oder deine Dienstleistung, welche Käuferschicht oder Unternehmensgröße wird angesprochen?
  • Ist der Beruf, die (Aus-)Bildung oder die Unternehmens-Branche ein Kriterium damit dein Produkt bedient/genutzt oder deine Dienstleistung in Anspruch genommen werden kann?
  • Ist dein Produkt oder deine Dienstleistung eine einmalige oder wiederkehrende Investition?
  • Gibt es einen Grund für deine Kunden, dein Produkt oder deine Dienstleistung mehrfach zu kaufen oder zu mieten?
  • Wie lange kann dein Produkt oder Dienstleistung am Markt bestehen (gibt es ein Ablaufdatum oder eine Frist bis das Produkt nicht mehr aktuell ist oder die Dienstleistung zeitlich endet?)
  • Kann dein Produkt erneuert werden (neue Generation oder nächstes Release), benötigt es Updates, Wartung und Service? In welchen Abständen würden sich diese anbieten? (Definiere die Zyklen)

 

 

Halte die Antworten zu diesen Fragen in einem Dokument schriftlich fest. Dieses Manifest dient dann auch als Grundlage für spätere Marketing-Aktionen oder für die Erstellung von Inhalten, Kampagnen und Werbesujets. Je genauer die Definition, desto exakter können sich daran beispielsweise Texter, Grafiker und andere Consulter (SEO, Storytelling, Marketing) orientieren. Das minimiert dann den Streuverlust bei deinen Marketing-Offensiven.

Schritt 02
Bedürfnisse: Vorteil vs. Funktionen

Nun geht es weiter mit den Bedürfnissen deiner Zielgruppe und den dadurch vorhandenen Vorteilen deines Produktes bzw. deiner Dienstleistung.

Welche Bedürfnisse oder Probleme haben deine Kunden und wie werden diese durch dein Produkt oder deine Dienstleistung gedeckt?
Schreibe diese Vorteile nieder, aber achte darauf dass es keine "Funktions"-Liste wird, sondern eine Vorteil-Liste bleibt.

Was ist ein Vorteil?
Vorteile sind die Ergebnisse, die der Kunde (hoffentlich) durch die Verwendung deines Produkts oder deiner Dienstleistung erzielen wird - also genau jener Grund, warum aus einem potenziellen Kunden ein tatsächlicher Kunde wird.

Ein Beispiel dafür:
Bewirbt man sein Gerät mit "10GB Speichergröße!", so ist dies ein Feature. Schreibt man es ein wenig um zu: "Platz für mindestens 1000 Fotos in HD" - so ist es ein Vorteil. Denn der Kunde weiß, dass er ein Gerät benötigt um all seine Fotos zu speichern, er hat aber keine Relation zur Größe die er dafür benötigt. Die Angabe der Foto-Anzahl hilft ihm daher, dein Produkt mit seinem Bedürfnis abzugleichen.

Zusammengefasst: eine Funktion ist das, was dein Produkt darstellt - ein Vorteil ist das was der Kunde damit tun oder erreichen kann.

Schritt 03
Konkurrenz und Abhebung

Nachdem deine Zielgruppe nun definiert ist und die Bedürfnisse zu deinem Produkt bzw. deiner Dienstleistung erfasst sind, solltest du nun deine Konkurrenz analysieren:

  • Wer ist deine Konkurrenz? Nenne diese namentlich.
  • Wie sieht der Lösungsansatz oder Vorteil deren Produkts oder deren Dienstleistung aus?
  • Welche Vorteile bietet dein Produkt/Dienstleistung im Vergleich zu jenem der Konkurrenz?
  • Welche Vorteile sind deckungsgleich mit der Konkurrenz?
  • Gleiche nun auch die restlichen Punkte deiner Liste aus Punkt 01 (Zielgruppen-Definition) ab
  • Notiere die Unterschiede und Hervorhebungsmerkmale. Diese Liste wird zu deiner wichtigsten USP (Unique Selling Proposition) und ein essentieller Bestandteil in der zweiten Aussendung unserer Newsletter-Reihe

 

Diese Niederschrift bzw. Manifest ist nun dein starkes Fundament für deinen Wiedererkennungswert sowie für deine zukünftigen Marketing-Maßnahmen.

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Du hast noch Fragen rund ums Thema "CI"?

Oder dürfen wir dir bei der Erfassung deines Manifests behilflich sein?


Per Telefon: +43 5522 / 23880 oder Email an office@duncrow.com

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B | Corporate Design

Als Nächstes gehen wir nun deinen visuellen Auftritt, das Coporate Design (CD) an. Das CD ist das visuelle Erscheinungsbild deiner Firma nach außen und sollte einheitlich, verständlich und wiedererkennbar sein. Dies spiegelt sich in definierten Farben, Schriften, Ausdrucksweisen und einer definierten Leitlinie wieder. All dies wird in einem sogenannten Designrichtlinienkatalog festgehalten.

Dein Manifest (CI) sollte sich ebenso im Richtlinienkatalog widerspiegeln und auf deine Zielgruppe und die daraus abgeleiteten Definitionen ausgerichtet sein.

 

Was der Designrichtlinienkatalog alles beinhalten sollte:

  • Firmenlogo, Markenlogo, Claim
  • Farbkonzept (Hauptfarbe, Sekundär- und Tertiärfarben)
  • Schriftschnitte mit Einsatzbeispiele
  • Ansprache, Umgangsformen, Wortlaute
  • Layoutvorgaben für Medien und Werbung

Optional:

  • Berufskleidung
  • Geschäftsausstattung
  • Webauftritt
  • Geschäfts- und Büroräume
  • Firmenfahrzeuge
  • Auftritt in Social Media

Logo & Branding

Prüfe ob dein Firmenname/Produktname zu deinem Einzugsgebiet und deiner Zielgruppe passend ist. Bei einem internationalen Wirkungskreis, prüfe den Namen auch in der Sprache des jeweiligen Landes, um ungewollte Ähnlichkeiten oder Bedeutungen zu vermeiden. Definiere im Designrichtlinien-Katalog auch die korrekte Schreibweise samt Zusatz oder Claim, gegebenenfalls auch in mehreren Sprachen.

Auch beim zugehörigen Logo sollte alles definiert sein was dein Logo ausmacht:

  • Farbwerte in RGB für die Darstellung am Bildschirm, CMYK für deine Drucksorten. Zu empfehlen wäre hierbei noch der Abgleich mit Farbkärtchen zur Definition von RAL, HKS und Pantone-Farbwerten. Dies sorgt für immer gleichbleibende Farben bei jedem Druck. Definiere dabei alle Farben die im Logo vorkommen, halte die Anzahl aber möglichst begrenzt (Optimal ist ein Limit 2-3 Farben - Primär, Sekundär und Optional: Tertiär).
  • Abstände und Freiräume: wie viel Abstand soll dein Logo zu umliegenden Elementen einhalten? Als Faustregel gilt hierbei: 20% der Logo Breite/Höhe welche rund um das Logo freigehalten werden sollen.
  • Hintergrundfarben und Farbvarianten: darf dein Logo farblich verändert werden, wenn ja, mit welchen Farben? Darf es transparent auf einen anderen Hintergrund platziert werden?
  • Skalierung und Schwarz/Weiss: ist dein Logo auch noch gut erkennbar/lesbar wenn es sehr klein ausgedruckt ist? Gibt es eine reduzierte Variante für kleine Darstellungen? Und sieht dein Logo auch gut aus, wenn es Schwarz/weiß oder in Graustufen ausgedruckt wird? Halte die Angaben in den Richtlinien fest, welche die Handhabung beim jeweiligen Druck definieren.

Schrift & Ansprache

Kommunizierst du mit deinem Kunden per Du oder per Sie? Schreibe auch einen Beispiel-Artikel nieder damit dein Schreibstil festgehalten wird: sprichst du deine Kunden beispielsweise auf kollegialer oder auf distanzierter Ebene an? Sind deine Texte mit Humor oder informativ und seriös verfasst?

Definiere auch das Gendering in der Kommunikation (Lieber Kunde, Liebe Kundin, - oder - Hallo Kolleg*innen). Das wird dir in späteren Marketing-Aktionen und bei der Zusammenarbeit mit Agenturen sehr vieles erleichtern.

Was in Hinblick auf deiner Kommunikation und Schriftbild definiert werden muss:

  • Font-Familie und zugehörige Schnitte, dazu gegebenenfalls auch
  • Laufweiten und Zeilenhöhe
  • Definition der Überschriften und deren Abstand zum Lauftext, sowie deren Größenunterschied zum Lauftext
  • Firmenschreibweise: muss die Rechtsform immer mit aufgeführt werden (Beispiel: Duncrow GmbH)
  • Ansprache von Kunden und Geschäftspartnern (Du oder Sie, Gendering?)
  • Kommunikation innerhalb deines Unternehmens (Gendering, ebenso per Du oder Sie?)
  • Kommunikation nach Aussen: wie tritt dein Unternehmen inhaltlich nach Aussen auf? Beispiel: Wir sind die Krähen von Duncrow und laden dich gerne auf einen Kaffee zu uns ins Nest ein.
  • Beispieltexte und Artikel die deine Definitionen stützen

Medien und Werbung

Mit hinein in den Designrichtlinienkatalog gehören auch die Vorgaben für deine Werbe-Maßnahmen und Print-Unterlagen. Der Umfang kann stark variieren, je nachdem wie viel du definieren möchtest. Mit der nachfolgenden Liste helfen wir dir, dabei dich auf das Wesentliche zu fokussieren:

  • Lege die möglichen Positionen von Logos/Claims fest und ob sie frei stehen sollten oder über andere Elemente/Bilder stehen oder hinein ragen dürfen
  • Definiere zusätzliche Farben und Schriften für das Werbesujet oder verweise auf die Punkte unter Logo/Branding in deinem Richtlinienkatalog
  • Halte die Bildsprache schriftlich fest (Beispiel: lachende Personen aus verschiedenen Ethnien mittig im Bild, Bilder müssen farblich zur Primär- und Sekundärfarbe passen) - am besten mit Beispiel-Bilder untermauern
  • Von Vorteil ist auch die Definition der Visitenkarten: wie werden Namen geschrieben (Vor- und nachfolgend Nachname, anschließend Titel), welche Benennungen für die Jobbeschreibung sind erlaubt, wie geht man mit langen Namen um (nächste Zeile oder abkürzen, ggf. weglassen von Zweitnamen)
  • Brief/Briefpapier: halte fest, wie dieses auszusehen hat. Dies betrifft nicht nur offizielle Dokumente wie Rechnung oder Angebot, sondern auch den allgemeinen Briefverkehr mit Kunden und Partnern. Halte fest, wie Ansprachen lauten müssen oder verweise auf den Punkt "Schrift & Ansprache" in deinem Katalog; ob und an welcher Position dein Logo/Anschrift platziert werden sollen und welche Infos immer mit in den Briefverkehr rein müssen (Signatur, Datum, Kundenkürzel, usw.)
  • Und zu guter Letzt: die Emailsignatur. Auch hier ist es ratsam eine Vorlage zu definieren oder eine Richtlinie zu erstellen. Dürfen Mitarbeiter einfach mit "LG Hinz und Kunz" unterzeichnen und dürfen Smileys, Gifs und Bilder mit in die Mails?

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Designrichtlininen-Katalog benötigt?

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C | Deine Webseite, dein Webshop

Sobald das Grundlegende wie Zielgruppe, Standpunkt und Design definiert ist, kann es mit der Webseite/Webshop weitergehen. Hier führen wir dich erstmal durch eine Auswahl an Content-Management-Systemen (kurz CMS) und beleuchten die Vor- und Nachteile des jeweiligen Systems. Das passende CMS ist ein wichtiger Bestandteil für einen gesundes Wachstum deines Unternehmens. Ein Wechsel des Content-Management-Systems oder eine Sackgasse in der Entwicklung sowie im möglichen Ausbau kann hinderlich sein und dich in deinem Erfolg und Wachstum bremsen, dabei auch teilweise hohe Mehrkosten verursachen. Es ist daher wichtig, das richtige CMS schon im Vorfeld auszusuchen, Insellösungen zu vermeiden und darauf zu achten, dass stets Entwickler deine Webseite weiter verbessern und ausbauen können.

Starten wir mit den technischen Grundbegriffen und der Frage: "Was ist überhaupt ein CMS und warum ist es wichtig?"

CMS - Content Management System:
Ein CMS ist eine grafische Oberfläche zur Administration von Seiten, Inhalten und Einstellungen auf deiner Webseite. Je nach CMS gibt es ein breites Spektrum, was alles an "Bearbeitung" möglich ist, auch die Art und Weise der Pflege (Übersichtlichkeit und Benutzerfreundlichkeit) können je nach Anbieter stark variieren.

Wir empfehlen dir grundsätzlich bei deiner Webseite immer auf ein CMS zu setzen, damit du jederzeit flexibel für inhaltliche Anpassungen und Änderungen bist. Inhaltliche Anpassungen für Marketingkampagnen, neue Seiten für neue Produkte oder News-Einträge sollten immer rasch und ohne die Hilfe von Dritten (Entwickler, Agentur) für dich möglich sein. Nur so kannst du schnell und effizient auf Veränderungen im Markt oder oder Anpassungen in deinem Produkt-Umfeld reagieren.

Wichtig!

Achte darauf, dass dein CMS auch von den Herstellern laufend weiterentwickelt wird und Updates erhält. Dein CMS sollte stets am aktuellsten Stand der Technik sein, nicht nur aus Gründen der Sicherheit. Da sich der Markt sehr schnell verändert - gerade im Hinblick auf eine Suchmaschinenoptimierung (SEO) und den Browser-Standard - solltest du dein System immer Aktuell halten und die aktuellste LTS (Long Termin Support) Version einsetzen.
LTS Versionen sind meistens über Jahre hinweg vom Hersteller mit Updates und Ausbaustufen versehen, das erlaubt dir einen längeren Einsatz deiner CMS Version. Bei einem Versions-Sprung (Beispiel von v1 auf v2) kann es durchaus vorkommen dass der Hersteller "unter der Haube" viel verändert und ein Update bei deinem CMS dann mit mehr Aufwand und Anpassungen verbunden ist.

Unsere Empfehlungen für Webseiten- und Webshop-Systeme:

Contao

Contao ist ein deutsches Produkt mit sehr großer Community und aktiver Entwicklung. Eignet sich perfekt für Unternehmen, die wachsen wollen und individuelle Lösungen auf ihrer Webseite benötigen, welche über die Standard-Plugins drüber hinaus gehen.

Vorteile:

  • Sehr stark im Bereich der Suchmaschinenoptimierung, ausgestattet mit vielen Funktionen für die Optimierung ohne zusätzliche Installation von Plugins (wie bei anderen CMS)
  • Äußerst solide: durch stetige Updates des Core-Teams immer up2date und erfüllt die neuesten Sicherheitsrichtlinien
  • Anpassbar wie ein Maßanzug, keine Funktion welche mit Contao nicht erfüllt werden kann
  • Kann mit dem Unternehmen mitskaliert werden und es ist beliebig ausbaubar
  • Übersichtliche Benutzeroberfläche auch bei sehr umfangreichen Webseiten, kein "Plugin-Chaos"
  • Große, deutschsprachige Community und viele Entwickler/Studios in Reichweite
  • Für Entwickler übersichtlich und sauber
  • Viele Funktionen schon im Core integriert (SEO Funktionen nach aktuellstem W3C/WAI Standard, News, Kalender, Newsletter, Formulare, Mitglieder und umfangreiches Benutzer-Rechte-System, Dateiverwaltung, Volltext-Suchmaschine, und vieles mehr)
  • Sehr einfache und intuitive Content-Pflege, der keine Grenzen gesetzt sind

Nachteile:

  • Für Laien nicht einfach zu installieren und einzurichten. Das CMS setzt gewisse Grundkenntnisse voraus
  • Updates und Installation von Plugins nur über den Contao-Manager möglich, dieser erfordert ein wenig Einarbeitungszeit, trotz grafischer Oberfläche

    Und ja, wir lieben Contao ;=)

Wordpress

Wordpress ist ideal für überschaubare Webseiten, welche keine individuellen Lösungen benötigen. Das CMS erfreut sich großer Beliebtheit, da es kostengünstig und durch den Kunden einfach zu bedienen und schnell zu erweitern ist.

Vorteile:

  • Riesige Auswahl an Plugins und Erweiterungen
  • Große Auswahl an freien und kostenpflichtigen Themes
  • Themes und Plugins sind sehr rasch mit nur wenigen Klicks installiert
  • Einfache Handhabung bei der inhaltlichen Administration
  • Viele Hoster/Anbieter bieten zu günstigen Preisen eine "Out of the Box" Installation an
  • Sehr große Community, viele Tutorials und Videos verfügbar
  • Aktive und regelmäßige Weiterentwicklung mit laufenden Updates

Nachteile:

  • Kann bei einer großen Anzahl an Plugins sehr schnell unübersichtlich werden (wo ist welcher Inhalt zu pflegen? Wo finde ich diese Einstellung?)
  • Plugins benötigen auch Wartung: mit jedem Update ist zu prüfen welches Plugin noch funktioniert und welche zu ersetzen sind, da diese oft nach gewisser Zeit vom Entwickler nicht mehr weiter betreut und gewartet werden
  • Viele Plugins = viel Aufwand um diese einheitlich und passend zur Webseite zu gestalten - die Plugins kommen meist mit vordefinierten Layouts, welche dann zur Seite passen müssen oder manuell angepasst werden müssen (via CSS | CSS-Kenntnisse erforderlich)
  • Sehr eingeschränktes Rechtemanagement, wenig Core-Funktionen
  •  

Typo3

Für Webseiten mit sehr viel Content und einem Redaktions-Team ist Typo3 das Ideale System.

Vorteile:

  • Übersichtlich auch bei riesigen Webseiten mit sehr vielen Inhalten
  • Sehr umfangreiches Rechte-System für Redaktionspersonal
  • Offene Architektur, viele sinnvolle Schnittstellen für Extensions und Anbindungen
  • Stabil auch bei hoher Komplexität und vielen Extensions
  • Hohe Skalierbarkeit
  • WaWi und ERP Schnittstellen vorhanden
  • Gilt als sehr sicheres System

Nachteile:

  • Zur Installation und Einrichtung ist ein hohes Fachwissen notwendig
  • Es gibt nur wenig Entwickler*innen für Typo3 Core Entwicklung und für individualisierte Extensions
  • Typo3 ist sehr kostspielig, Änderungen oder Erweiterungen kosten verhältnismäßig mehr als für vergleichbare Systeme, da der Aufwand um einiges höher ist

Gambio

Gambio ist ideal für kleine bis mittelgroße Shops und ist ein Produkt entwickelt in Deutschland. Der Shop kann mit wenigen Klicks als Cloudversion angelegt werden, zu einem günstigen Miet-Preis, kann aber auch als On-Premise Lösung auf eigenen Servern betrieben werden.

Vorteile:

  • Der Shop ist schnell eingerichtet
  • Er ist bereits mit vielen Funktionen ausgestattet, welche bei anderen Shops erst durch diverse Plugins ermöglicht werden
  • Einfache und Intuitive Bedienung
  • Viele Anpassungsmöglichkeiten beim Theme

Nachteile:

  • On-Premise Lösung etwas Aufwendig bei der Installation
  • Der Store ist sehr überschaubar, nur wenige Plugins oder Extensions verfügbar
  • Individualisierung und eigene Modulentwicklung nur mit sehr hohem Aufwand

Shopware

Shopware ist die optimale Lösung, wenn es um große Shops mit individuellen Anpassungen geht. Der Shop kommt mit vielen Freiheiten und haufenweise interessanten Plugins und ist für Anwender als auch Entwickler sehr gut dokumentiert.

Vorteile:

  • Stark skalierbar
  • Große Vielfalt an Plugins und Extensions
  • Alle Plugins können kostenfrei einen Monat getestet werden
  • Umfangreiche Konfiguration möglich
  • Multishop, Multilingual von Haus aus
  • Viele Themes im Store verfügbar
  • Blog und Newsletter-Funktion bereits im Core mit dabei
  •  

Nachteile:

  • Professional oder Premium-Edition (mit Support und Zugriff auf Premium-Features) sind sehr teuer -> ab 2495 Euro, Subscription Verlängerung ab 800 Euro / Jahr
  • Die meisten Plugins sind kostenpflichtig
  • Installation und Update, Wartung teilweise sehr aufwendig

Woo-Commerce

Woo-Commerce ist ein Plugin für Wordpress. Der Shop kommt als Freemium-Variante mit vielen Erweiterungen und Plugins.

Vorteile:

  • Sehr schnell installiert (als Plugin im Wordpress)
  • Einfache und schnelle Einrichtung
  • Viele Extensions und Themes für den Shop verfügbar

Nachteile:

  • Benötigt Wordpress, da es nur als Plugin innerhalb davon läuft
  • Kann sehr "träge" werden wenn viele Extensions installiert sind
  • Individualisierung oder eigene Extension-Entwicklung sind aufwendig
  • Für gute Suchmaschinenoptimierung sind zusätzlich weitere Plugins notwendig um den Shop optimal zu platzieren
  • Fehleranfällig bei Updates (man muss vor einem Update genau prüfen welche Extensions schon für das Update bereit sind und welche noch nicht nachgezogen haben)

Unsere No-Go Liste:

Es gibt auch Lösungen von denen wir abraten, diese einzusetzen:

 

A) Miet-Webseiten aka Baukastensysteme:
Hier wird oft mit einem "Free"-Modell oder sehr kleinen Monatsmieten gelockt, schnell und einfach kann man Webseiten selber basteln und kommt schnell zu einem Ergebnis. Letzteres ist auch tatsächlich so: mit fertigen Templates und Vorlagen ist deine Webseite schnell erstellt und verfügbar. Als Übergangsseite oder Landingpage sogar empfehlenswert. Brauchst du jedoch eine ausbaufähige Webseite für dein Unternehmen, raten wir dir davon ab. Warum? Hier ein paar Anhaltspunkte aus unserer Sicht:

  • Individuelle Lösungen und Anpassungen an dein Unternehmen sind großteils nicht möglich oder nur mit viel Aufwand
  • Einstellungen und Optimierungen für Suchmaschinen sind nur eingeschränkt machbar, keine Individualisierung
  • Die Seite gehört nie dir. Wenn du die Miete beendest, gehen auch alle deine Inhalte mit verloren
  • Inhalte aus der Seite "extrahieren" um beispielsweise auf ein anderes CMS zu wechseln kann schnell zum Mammut-Projekt werden, gerade dann wenn du bereits viel Content auf deiner Seite hast, versteckt in vielen Seiten, Modulen und Plugins
  • Faktor Zeit: "selber basteln" ist gut und recht, aber du wirst sehen dass es schnell in "viel" Arbeit ausartet. Wo Experten vielleicht wenige Minuten für eine Lösung brauchen, kann es sein dass du wesentlich mehr Zeit benötigst mit Einlesen, Nachlesen, Anleitungen ansehen, usw.
  • Thema Kosten: die monatlichen Mietkosten mögen nicht hoch erscheinen, können sich aber über die Jahre schnell summieren

B) Lizenzmodelle und Eigenentwicklungen:
Es gibt viele Agenturen welche ein eigenes CMS entwickelt haben und dieses zu einem Lizenzmodell anbieten. Grundlegend ist dagegen nichts einzuwenden, auch sind diese Speziallösungen oftmals innovativ und bieten gute Ansätze.

Du solltest aber eines dabei berücksichtigen: sollte es einmal zum "Bruch" mit dieser Agentur kommen, so heißt es für dich mit großer Wahrscheinlichkeit "Alles Neu!". Denn du wirst natürlich deine Seiten nicht "quelloffen" von den Agenturen bekommen, was wiederum heißt, dass niemand (außer der Agentur) daran weiter entwickeln kann. Kläre diesen Punkt auf alle Fälle vorher ab, ob dir die Seite auch wirklich gehört und ob auch ein Dritter später daran weiter entwicklen kann.

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Ist dein CM-System das richtige für dich?

Benötigst du Hilfe bei einem Update oder einem Wechsel?


Per Telefon: +43 5522 / 23880 oder Email an office@duncrow.com

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Barrierefreiheit

Barrierefreiheit für Webseiten ist ein komplexes Kapitel und kann auch sehr kostspielig werden. Abhängig vom Level der "Accessability" sind an der Seite viele Punkte zu berücksichtigen, welche oft nur mit hohem Aufwand umzusetzen sind.
Aber wer allen Menschen uneingeschränkt Zugang zu seiner Seite gewähren möchte, oder wessen Zielgruppe sogar Personen mit Einschränkungen inkludiert, wird daran nicht vorbei kommen.

Was das bedeutet und wo du die Informationen dazu bekommst, erfährst du nachfolgend:

Was ist die Barrierefreiheit?

Barrierefreiheit bei einer Webseite bedeutet, dass auch User die eingeschränkt sind durch z.B. Blind- oder Taubheit, schlechtes Sehvermögen oder andere Einschränkungen die Webseite nutzen können. Deine Webseite muss so gestaltet und programmiert sein dass diese für alle User-Gruppen uneingeschränkt lesbar und bedienbar ist.

Was bedeutet nun diese "Barrierefreiheit"?
Fangen wir mit der wohl bekanntesten User-Gruppe an, den älteren und betagteren Besuchern deiner Webseite. Für ältere Generationen kann es hilfreich sein wenn ein paar Parameter mit berücksichtigt werden:

  • Texte gut lesbar (hoher Kontrast) und nicht zu klein darstellen (eventuell eine Option anbieten um den Text zu vergrößern)
  • Die Inhalte übersichtlich gestalten, Hilfestellungen (Info-Icons, FAQ-Sektionen, Hilfetexte) anbieten
  • Wichtige Inhalte nicht in "Fancy-Elementen" verstecken, gut sichtbar mit Buttons und Links auszeichnen

Damit erleichtert man auch älteren Generationen die Navigation und Informationssuche auf deiner Webseite.

Und dann gibt es noch weitere Besucher-Gruppen die man nicht außen vor lassen sollte: Menschen mit einer Sehschwäche oder Sehbehinderung, Gehörlose oder Personen mit Farbsehschwächen.
Hierfür gibt es bereits tolle, externe Tools die du in deine Webseite integrieren kannst. Bei Interesse an solchen Tools melde dich gerne bei uns, wir können dich hierzu gerne beraten.


Was es alles für diese Gruppen zu beachten gibt erfährst du hier:

Barrierefreie Websites (WKO)
Richtlinien (WCAG)
Zertifikat

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Deine Webseite ist noch nicht barrierefrei?

Hast du noch Fragen rund um das Thema Barrierefreiheit?


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Datenschutz und Cookies


Nicht zu vergessen sind deine Datenschutztexte und der Cookie-Banner, welche laut DSGVO in der EU verpflichtend sind und bei Nicheinhaltung hohe Strafen nach sich ziehen können. Du kannst deinen Datenschutz direkt von einem Anwalt erstellen lassen oder auch einen vertrauenswürdigen Datenschutzgenerator nutzen. Hierbei ist zu beachten, dass die erstellten Texte auch wirklich an die EU-Gesetze angepasst ist. Die Krähen empfehlen euch hierfür den datenschutz-generator.de.

Wir haben dir zu diesem Thema ein kleines Infoblatt zusammen gestellt. Dort erfährst du was ein Cookie und Cookie-Banner ist und welche Richtlinien zu befolgen sind.

Zum Infoblatt

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Du hast Fragen zu Datenschutz und Cookies?

Deine Webseite benötigt noch einen Cookie-Banner?


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D | Markenschutz

Wenn du sicher gehen möchtest, dass niemand deine Marke oder dein Logo kopiert, kannst du dieses auch registrieren und somit schützen lassen. Dies bietet dir dann einen zusätzlichen Schutz durch die Marken-Regulierungsbehörde welche im Streitfall dann deine Interessen und eingetragenen Inhalte schützt.

Warum soll ich meine Marke oder mein Logo überhaupt schützen lassen?

Folgendes Beispiel:
Du hast eine tolle Idee oder ein tolles Produkt das du auf den Markt bringen möchtest. Du lässt dir einen klingenden Namen einfallen, produzierst die Werbematerialien wie Werbebroschüren, Flyer und anderen Werbeartikel.
Dann eroberst du den Markt, erzielst die ersten Gewinne und Erfolge, doch dann die Ernüchterung!
Im Briefkasten ein Brief von einem Anwalt, mit der Aufforderung deine Marke, Logo oder Namen nicht mehr so auf dem Markt zu nutzen. Ein anderes Unternehmen hat darauf schon einen eingetragenen Schutz und fordert nun sein Recht ein.
Dies kann im schlimmsten Fall das Ende deines Produkts oder deiner Dienstleistung bedeuten, in jedem Fall aber zumindest für einen hohen Kostenaufwand für die Neuplatzierung deines Produkts.

Daher:
Eine Eintragung hilft dir nicht nur, deine Marke gegen andere Mitbewerber und Konkurrenten zu schützen, es ist auch eine Vorsorge für dich, um sicher zu gehen, dass du mit deinem Produkt auch ungehindert den Markt bereichern kannst.

Du möchtest deine Marke nun schützen lassen? Dann mach dir als erstes Gedanken darüber, welche Produkte und Dienstleistungen du schützen lassen möchtest und in welche Warenklasse diese laut Patentamt fallen.

Sobald dies erledigt ist stellt sich dann noch die Frage, welcher Aspekt zu schützen wäre. Hier gibt es verschiedene Markentypen:

  • Wortmarke für reine Namen ohne einer Darstellung
  • Wortbildmarke für die Kombination von Schrift mit grafischen Elementen
  • Bildmarke für Logos ohne Schriftzug
  • Andere Marken hier fallen z.B. 3D-Marken ( z.B. der Osterhase von Lindt) rein.

Wichtig ist auch zu wissen, in welchen Gebieten du deine Marke schützen möchtest. Hier hast du die Wahl zwischen einer Nationalen Anmeldung, Internationalen Anmeldung und EU-Marke.

Die Kosten hängen dabei vonm jeweiligen Anwaltshonorar, der Anzahl der Warenklassen, dem Gebiet, den Amtsgebühren und weiteren Details ab. Die Kosten starten ca. bei:

  • 1250,- Euro für die Markenanmeldung in Österreich
  • 2600,- Euro für die Internationale Markenanmeldung für drei Länder
  • 2600,- Euro für die Unionsmarke

 

Wir haben dir hier noch einige nützliche Links für den Markenschutz:

 

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Du möchtest deine Marke schützen lassen, weißt aber nicht wie?

Gerne unterstützen wir dich beim Registrieren deiner Marke.


Per Telefon: +43 5522 / 23880 oder Email an office@duncrow.com

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